LEA Oct 9, 2016

LEA Stuttgart

Konzert Info

LEA | Stuttgart  | Im Wizemann Club - 1 280 /bilder/LEA_01-4278_7f227e5947e9e0f806c176fa7ecca7de.png LEA_01 LEA | Stuttgart  | Im Wizemann Club - 2 280 /bilder/LEA_02-4279_2eeaeb9439a2cd36edf35c4e638d030e.png LEA_02

Gast: Alex Mayr

„Ich hab kein Problem, mit mir selbst zu reden / Hab nur ein Problem damit, mich zu verstehen“, singt LEA. Das ist so treffend, so entwaffnend, schmerzlich wie wunderschön. Dieser Satz könnte die Essenz von „Vakuum“ sein.
Auf ihrem Debütalbum sucht LEA das Selbstgespräch, stößt an Grenzen und geht darüber hinaus, verzweifelt und wächst an sich selbst. LEAs Texte sind Vergrößerungsgläser. Mikroskopisch seziert sie Stimmungen, erlaubt sich dabei, das große Ganze aus dem Auge zu verlieren, erlaubt sich, im Zentrum ihres eigenen Lebens zu stehen. Für LEA waren das vor etwa acht Jahren die ersten Schritte ins Blickfeld. Fünfzehnjährig veröffentlichte sie erste Videos auf YouTube, zaghaft in der Selbstdarstellung, dabei bestechend selbstverständlich. Auch als die Videos Klicks um Klicks zu sammeln begannen, blieb der Fokus auf ihrem Klavier, ihrer Stimme, ihren Worten. Der Zugang zu LEAs Musik gelang dem Zuhörer schon zu Zeiten ihrer ersten Videos, gerade weil sie aufrichtig und bis zur letzten Konsequenz persönlich waren.
Ihr Debüt schafft es nun, diese Unmittelbarkeit, das aufrecht Zerbrechliche in Neopop zu übersetzen. Die Produktion von Matthias Mania und Daniel Großmann firrt und zittert, verwandelt sich in große Wellen, die sich schließlich wieder brechen, um klein und innig zu werden. Es scheint fast, als zeichne „Vakuum“ auch musikalisch den Weg
von LEAs Gedanken nach, die Wechsel von Licht und Dunkelheit, von Höhen und Tiefen, behutsam, aber auch fordernd und forschend. Immer wieder zeigt sich die Verletzlichkeit von LEAs Gedanken, ihre Zartheit, aber auch ihre Kraft. Die Kraft, dem Sterilen in der Kälte des digitalen Zeitalters mit Natürlichkeit zu begegnen, den Impulsen des Ichs zu folgen, den Zurufen aus dem luftleeren Raum.
Doch auch wenn „Vakuum“ ein Monolog, eine ständige Selbstsuche, das Ausloten der eigenen Gefühle ist, schließt LEA uns als Zuhörer immer mit ein. Am Ende dieses Albums, das große Gesten mit brüchiger Intimität vereint, sind wir wieder allein mit unseren Gedanken. Da schwirrt es wieder in unseren Köpfen, wahrscheinlich mehr noch als vorher. LEA macht uns Mut, diesen Gedanken zu folgen, an uns zu scheitern und zu wachsen. Sie macht uns Mut, ein Selbstgespräch zu führen, auch wenn wir uns vielleicht nicht gleich verstehen.

Presse Text

Zwischen meinen Zeilen Tour 2019

„Ob ich vor vier Leuten spiele oder vor 1.000 – ich mache das aus Liebe, und weil ich das schon immer gemacht habe, das Liedermachen“, so LEA über ihre Leidenschaft auf der Bühne zu stehen. Seitdem die aus Kassel stammende Künstlerin mit 15 Jahren über YouTube bekannt wurde, häufen sich die Meilensteine in ihrer Karriere: Der Song „Leiser“ hat sich zur deutschen Radio-Hymne entwickelt und wurde knapp 30 Millionen Mal auf Spotify gestreamt, ihre im Juni veröffentlichte Ode an die Freundschaft „Zu Dir“ wurde mehr als 4,6 Millionen Mal auf YouTube geklickt und erst kürzlich hat sie mit „Immer wenn wir uns sehn“ ihren ersten Titeltrick zu einem Kinofilm (Das schönste Mädchen der Welt) beigesteuert. Der nächste große Schritt: Ihr zweites Album „Zwischen meinen Zeilen“, das am 14. September erscheint.

„Die zwölf Songs der neuen Platte umarmen die Leichtigkeit der Pop-Musik, sind aber zum gleichen Teil ehrliche Beobachtungen der Gesellschaft und des Zusammenlebens“, so die 26-Jährige über ihren Sound. Anlehnend an ihre mit Platin ausgezeichnete Single „Wohin Willst Du“ feat. Gestört aber GeiL, treffen auch auf „Zwischen meinen Zeilen“ emotionale, traurige Lieder mit tiefgründigen Texten auf tanzbare Beats mit viel Energie. Unentschlossenheit, Bindungsangst oder die Suche nach der Selbstaufgabe ihrer Generation sind nur einige Hürden des Alltags, die sie thematisiert: „Es geht mir darum, ehrlich zu sich selbst zu sein und damit aufzuhören, sich zu vergleichen, mehr auf sich selbst zu achten. Manchmal wünsche ich mir, dass wir uns alle selbst mehr vertrauen.“

Aufgrund der hohen Nachfrage (zwölf von 15 Konzertstätten waren restlos ausverkauft, die anderen wurden kurzfristig hochverlegt), wird LEA im Herbst dieses Jahres ihre Fahrtwindtour 2018 fortsetzen – auch hier wurden bereits die ersten Ausverkauftmeldungen und Hochverlegungen verkündet. Ganz im Zeichen des neuen Albums, wird sie im März und April 2019 auf „Zwischen meinen Zeilen Tour“ gehen, die sie am 23. März nach Stuttgart und hier in das Im Wizemann führen wird.

Pressematerial zu Lea
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